Die besten Vaporizer im Vergleich / Test

Vaporizer im Vergleich

Cannabis durch einen Vaporizer zu dampfen kann eine angenehme Erfahrung sein, mit einem schönen darauf folgenden High. Jedoch hängt der optimale Effekt und eine gute Dampfentwicklung von der Auswahl des richtigen Vaporizers an. Wir testen die besten Vaporizer anhand ausgewählter Kriterien und vergleichen sie miteinander in diesem Artikel. Dabei stellen wir kategorisch sortiert von allen Preisklassen unsere beste Wahl vor und erläutern weshalb. Zudem haben wir eine “Best Of” Liste erstellt und versuchen stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

Warum Vaporizer genau auswählen?

Bei vielen Vaporizern kommt es nur zu einer geringen Dampfentwicklung, was einem die Freude am dampfen schon nehmen kann und das High beeinträchtigt.

Nicht nur Cannabis lässt sich vaporisieren. Viele gesunde Kräuter wie Eukalyptus, Melisse, Salbei und unzählige weitere ebenfalls. Sie können auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Um die Wirkung und den Geschmack der Kräuter am besten Entfalten zu können, muss man die Temperatur des Vaporizers möglichst genau einstellen können. Viele Vaporizer liefern diese Funktion nicht, einige haben nur eine Verdampfungsstufe, andere mehrere. Bestenfalls sollte man es auf den Grad genau einstellen können.

Doch auch beim Cannabisverdampfen kann die Temperatur einen großen Unterschied machen. Denn THC verdampft bereits bei etwa 185°C-190°C, wobei CBD erst bei höheren Temperaturen verdampft. Lese in Diesem Artikel was in Cannabis beinhalten ist und bei welchen Temperaturen es verdampft.

Ebenso spielt die zu erwartende Lebensdauer eine wichtige Rolle. Was bringt ein Gerät für 40€ welches man 5 mal kaufen muss, weil es immer wieder kaputt geht?

Das Ranking

Im Folgenden haben wir die besten Vaporizer anhand der weiter unten geschilderten Kriterien analysiert und miteinander verglichen. Dabei haben wir unsere Suche ein drei Kategorien eingeteilt. Bei „Unsere Top Empfehlungen“ sind selbstverständlich die unserer Meinung nach besten Vaporizer. In der Kategorie „Mittlere Preisklasse“ haben die die Bewergungskriterien nicht allzu streng gesehen, solange das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. Den Punkt „Untere Preisklasse“ würden wir nicht dringend ans Herz legen, da die Vaporiser in dieser Preiskategorie eine erheblich schlechtere Qualität, Lebensdauer und ein gemindertes Raucherlebnis aufweisen. Dennoch haben wir auch in diesem Bereich die Besten von den „schlechteren“ ausgesucht.

Qualität, Material

Für ein möglichst gesundes Verdampfen sollte man sorgfältig auf die Materialien des Vaporizers achten. Damit keine Ungesunden Bestandteile des Vaporizers in den Dampf aufgenommen werden, sollte man Materialien wie Keramik, Glas oder reines Titan verwenden. Plastik und Alluminium sollte man meiden.

Die Verarbeitungsqualität ist auch ein wichtiger Faktor, da sie die Lebensdauer des entsprechenden Geräts impliziert.

Titan- und andere Metalllegierungen sowie Plastik und Aluminium sollte man vermeiden.

Die Garantie eines Herstellers ist ein Indiz für die Qualität des Produktes. Beim DaVinci IQ, zum Beispiel, bekommt man eine Herstellergarantie von bis zu 10 Jahren.

Erhitzung

Die Kräuter sollen erhitzt werden, richtig. Jedoch ist es unvorteilhaft wenn sich der ganze Vaporiser erhitzt und zu einer Heizung in der Hand wird.

Möchte man nur Kräuter vaporisieren?

Viele vaporisieren abgesehen von Kräutern (dazu zählt auch Cannabis) auch andere Substanzen, wie zum Beispiel Haschisch oder Öle. Nicht bei allen Vaporizern lassen sich derartige Stoffe verdampfen. Das sollte beim Kauf auf jeden Fall berücksichtigt werden.

Zugressistenz

Bei vielen Vaporizern fällt es einem schwer dran zu ziehen und bis man genug Dampf durchgezogen hat, füllt sich die Lunge sehr beansprucht an. Bei Anderen hingegen fällt es zu leicht und man neigt dazu zu schnell durchzuatmen, was dazu führt, dass sich die Verdampfungskammer im Vaporizer zu schnell abkühlt.

App

Auch eine App gibt es bei einigen Vaporizern. Mit dieser lässt sich die Temperatur per Fernsteuerung regeln. Kein muss, jedoch ein cooles Feature.

Unsere Top Vaporizer

1. DaVinci IQ

Hervorragender Geschmack, ein beeindruckendes Design, hohe Qualität und Innovation. Das Beschreibt den DaVinci IQ wohl am ehesten.

Der Verdampfer liegt sehr gut in der Hand und fühlt sich absolut hochwertig an. Viele Teile sind aus Zirconium gefertigt. Dieser Werkstoff ist hart wie Stahl und sehr hitzeverträglich. Zudem wurden nur medizinisch unbedenkliche Stoffe verbaut. Das hochwertige Material des Luftkanals und die exakte Temperatursteurung sorgen für angenehmes Vapen.

Der  einzige Nachteil ist, das  sich in diesem Vaporizer nur getrocknete Kräuter vaporisieren lassen. Wachs oder Öle sind schädlich für den DaVinci IQ. 

Ebenso hat der DaVinci IQ eine Flavorkammer verbaut. Sie kann mit Kräutern befüllt werden, die nicht verdampft werden. Sie sorgen lediglich für den Geschmack. Beispielsweise könnte man so Cannabis mit einem Minz-Beigeschmack dampfen. Sowas ist bisher einmalig auf dem Vaporizermarkt.

Zudem hat der DaVinci IQ auch eine eigene App. Mit dieser kann die aktuelle Temperatur reguliert werden. Man kann auch einstellen wie hoch die Temperatur zu einer bestimmten Zeit sein muss.

Die Temperatur kann auf den Grad genau eingestellt werden und wird sehr präzise angezeigt.

Bei einer Herstellergarantie von 10 Jahren kann man sich sicher sein, dass man auch in den nächsten Jahren kein Geld mehr für einen neuen Vaporizer ausgeben muss.

Im Vergleich zur Konkurrenz ist dieser Verdampfer unser Favorit.

2. Pax 3

Für den PAX 3 Vaporizer gibt es ebenfalls eine Handyapp, mit der er gesteuert werden kann. Dieser Vaporiser erwärmt sich sehr schnell (innerhalb von 15 Sekunden), jedoch kann die Temperatur nur in 4 verschiedenen Stufen und nicht gradgenau eingestellt werden. Für die meisten Anwender ist es jedoch ausreichend.

Bestehen tut der Verdampfer aus medizinisch unbedenklichen Materialien und macht einen schönen Eindruck. Das Design ist minimalistisch gestaltet und wirkt sehr elegant.

Bei einer Akkulaufzeit von 120 Minuten, lässt sich auch einiges dampfen, bis der Akku leer geht. Der Vorteil gegenüber dem Davinci IQ ist, dass man im Pax 3 auch Öle und Haschisch verdampfen kann.

3. Mighty Vaporizer

Man kann die Temperatur von 40°C bis 220°C einstellen. Somit liefert der Vaporizer eine gute Temperaturbandbreite.

Der Mighty Vaporizer ist ein qualitativ hochwertiges Produkt. Mit vielen Extras. Im Vaporizer sind zwei Leistungsstarke Batterien verbaut. Die können leider nicht ausgetauscht werden. Die Nutzungsdauer der vollaufgeladenen Batterien beträgt ca. 90 Minuten. Jedoch kann man im Notfall den Vaporizer während des Ladens auch benutzen. Durch eine Power Bank lässt es sich auch mobil während des Ladens dampfen. Bei stolzen 300€ liefert der Made in Germany Vaporizer jedoch jede Menge an Qualität.

Der Hersteller gibt „nur“ zwei Jahre Garantie. 

Die Dampfqualität hat uns bei diesem Vaporizer besonders beeindruckt, in diesem Aspekt ist der Mighty unserer Meinung nach sogar der Beste der hier gelisteten. Jedoch ist er aufgrund des Preises nicht auf Platz 1 gekommen.

Die Temperatur lässt sich ebenfalls gradgenau einstellen.

Mittlere Preisklasse Vaporizer

Vaporizer aus dem mittleren Preissegment kosten in der Regel bereits 90-150€. Sie unterscheiden sich im großen und ganzen nicht dramatisch von den teuren Vaporizern. In dieser Preisklasse haben sich für uns die folgenden zwei Vaporizer hervorgehoben.

Boundless CFX Vaporizer

Für zwischen 120-150€ befindet sich der Boundless CFX Vaporizer in der mittleren Preisklasse. Im Gegensatz zu vielen anderen Verdampfern bringt dieser hohe Qualität zu diesem Preis. Ein digitaler Bildschirm mit Gradanzeige ist vorhanden.
Der Vaporizer ist doch recht groß und entspricht ca. Der Größe eines Smartphones.

Das Gehäuse ist aus Kunststoff und gerippter Oberfläche für einen besseren Griff. Die Stromversorgung verläuft über zwei fest installierte Batterien, die ohne weiteres nur schwierig auszutauschen sind.

In die Kräuterkammer passen bis zu 0,75 Gramm. Das ist ungefähr das doppelte eines herkömmlichen Verdampfers und deutlich mehr als man für eine Sitzung benötigt.

Die Temperatur lässt sich ziemlich genau zwischen 40°C und 220°C einstellen.

Was unterscheidet ihn von den teureren Vaporizern?
Dadurch, dass die OBerfläche aus Kunststoff ist, fühlt er sich schon mal weniger hochwertig an. Einige Nutzer berichten von einem leichten Plastikgeruch. Es empfiehlt sich den Vaporizer gut durchzuheizen, bevor man ihn das erste Mal verwendet. Oft hört man auch, dass er bei längerer Benutzung zu heiß läuft und zu einem „Ofen“ wird. Dadurch kann der Geschmack und die Dampfqualität erheblich gemindert werden.

Vapium Summit+

Das Besondere des Vapium Summit+ Vaporizer ist, dass er im Gegensatz zu anderen auf das Dampfen im Freien spezialisiert wird. So kann er Beispielsweise beim Wandern, Bergsteigen und in kalten Regionen problemlos benutzt werden. Er funktioniert ohne Einschränkungen von -30°C bis 80°C Außentemperatur.

Die Temperatur des Vaporizers lässt sich in 8 Stufen regulieren. Die Temperatur hierbei liegt zwischen 160°C und 240°C.

Der Staub- und Spritzschutz sind so gut ausgebaut, dass man selbst bei leichtem Regen in der Lage ist zu vapen.
Mit einem mittleren Preis ein empfehlenswertes Produkt für Wanderbegeisterte und Menschen die gerne im Freien dampfen.

Außerdem kommt dieser Vaporizer ebenfalls mit einer App.

Günstige Vaporizer

Kommen wir nun zu den günstigen Vaporizern. Hier haben wir versucht gute unter den günstigen zu finden. Sie alle können mit der Qualität der “Top Vaporizer” bei weitem nicht mithalten und bestehen zum Teil aus Kunststoffen. Wir empfehlen beim Kauf eines Vaporizers etwas mehr zu investieren und nicht an Gesundheit und am Dampferlebnis zu sparen.

Grenco G Pen Pro

Bei einem Preis von ca 80€ ist der Grenco G Pro Vaporiser ein recht günstiger Vaporizer.

Der G Pen Pro besteht aus nur zwei Teilen: Dem Mundstück aus Silikon und einem Unterteil, das den Akku und die Heizkammer beherbergt.

Die Temperatur lässt sich zwischen 190°C und 220°C einstellen. Wobei die Betriebstemperaqtur nach ungefähr 30 Sekunden erreicht wird. Die Batterie lässt sich nicht austauschen, doch hat eine Benutzungsdauer von ca. 60 Minuten.

In die Kräuterkammer passen ca. 0,5g zerkleinertes Kraut.

Der G Pen Pro ist ein handlicher, leicht zu benutzender Vaporizer. Die Qualität des Dampfes lässt, wie der Preis vermuten lässt, zwar etwas zu wünschen übrig, doch man kann drüber hinwegschauen.

Flowermate Mini V5.0 S / Pro

Die Normale Version ist für ca. 99€ zu haben. Die Pro-Version für rund 20€ mehr. Der einzige Unterschied zwischen denen, liegt darin, dass man bei der Pro-Variante die Temperatur gradgenau einstellen kann.

Mit diesem Vaporizer ist es sogar möglich Flüssigkeiten und Wachse zu verdampfen. Die Kräuterkammer kann mit rund 0,3-0,5g trockenen Kräutern befüllt werden.

Der einzige Nachteil den wir finden konnten ist, dass man nicht während des Auflandens dampfen kann. Das ist, wie wir finden, aber nicht gerade schwerwiegend.

Alles in einem ist es ein sehr beliebter und Preiswerter Vaporizer für wenig Geld.

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

Wow, das hat mir sehr geholfen, danke 🙂

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